Als wir gestern in unser neues Zimmer gekommen sind, stellten wir zwei Dinge fest. Erstens, dass wir in einem Mädchen Dorm sind und zweitens, dass es eine deutsche geben müsste, da in der Ecke eine deutsche Dreiersteckleiste lag. Als wir später unsere Zimmergenossinen kennen lernten, sprachen sie zu unserer Verwunderung aber alle fließend Englisch (falls sie überhaupt sprachen). "Reden ist Silber, schweigen ist Gold" ist anscheind das Motto der Mädchen.
Am Abend haben wir eine Insider - Pub - Tour und einen Stadtrundgang bei Nacht mit Sonja gemacht (für die, die Sonja noch nicht kennen: Sonja kommt aus den Vierlanden, hat früher selbst ein Work&Travel Jahr gemacht, und ist vor einigen Jahren nach Sydney ausgewandert). Als wir das Opera House beleuchtet im Hafen gesehen haben, haben wir das erste Mal das Gefühl gehabt, richtig in Sydney angekommen zu sein. Dafür nochmal ein fettes Danke an Dich, Sonja!
Daraufhin haben wir uns dann heute nochmal alleine auf Sightseeing - Tour begeben. Ein paar Eindrücke davon weiter unten.
Im Laufe des Abends erläuterte Sonja uns an Hand der "Rucksacktheorie", woran man die verschiedenen Nationalitäten unter den Backpackern erkennen kann.
Während der Deutsche gut vorbereitet mit Rucksack, Wanderschuhen und Jack Wolfskin Ausrüstung hier ankommt, reist der Engländer mit zwei knallbunten Reisetaschen und in FlipFlops.
Kommen wir nun nochmal zum Anfang zurück: Tatsächlich hat sich Sonja's Theorie bestätigt. Heute morgen verabschiedete sich tatsächlich eine unserer Zimmergenossinen (die einzige mit Rucksack) mit einem "Bis später".
Greetings from Sydney (790 on George)
Wir haben die "Findet Nemo Möwen" getroffen ;-)
Der sieht zwar nicht so groß aus, ist aber etwa dreimal so groß wie eine Taube und läuft hier überall rum.
Unsere erste Begegnung mit einer Spinne - aber bisher zum Glück nur draußen.
Wir haben uns im botanischen Garten verewigt.
Sydney Opera House von der anderen Seite.